Prof. Dr. Gabor Fürst
Blutende Implantate mit Knochenverlust: Ist Periimplantitis behandelbar?
Unbehandelte Periimplantitis ist die häufigste Ursache für einen Implantatverlust. Periimplantitis ist durch die hohe Zahl der gesetzten Implantate und deren lange Verweildauer im Mund zunehmend in den Fokus des Interesses gerückt.
In diesem Vortrag werden basierend auf den Erkenntnissen des letzten Worldworkshops der European Fédération of Periodontology ein praktisches Vorgehen für die konservative und chirurgische Therapie vorgestellt.
Folgende Fragen sollen erörtert und anschließend mit den Teilnehmern diskutiert werden: Welche Unterschiede bestehen zur Parodontitis? Wie wird Periimplantitis diagnostiziert? Wie lange und wie oft soll die konservative Therapie durchgeführt werden? Wann soll operiert werden? Wann soll das Implantat entfernt werden? Wie sind die Erfolgsaussichten?
CV
1988-1995 Medizinstudium: Medizinische Universität Wien, Abschluss mit Dr. med. univ.
1995-1996 Unfallchirurgie: Univ.- Klinik f. Unfallchirurgie, AKH Wien
1996-1999 Zahnmedizinstudium: Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
1999-2010 Abteilung für orale Chirurgie, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Wien und Kieferchirurgie KH Hietzing
seit 2003 Implantologie in der eigenen Praxis
2004 Habilitation an der Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Wien
seit 2010 UNIT – Zahnmedizinische Ausbildung, Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Wissenschaftlicher Sekretär des Kongresses “Optimierung von Knochenqualität und – quantität.“ Wien 2002
Mitglied des Local Committee der EAO, European Association of Osseointegration – 12th Annual Scientific Congress. Wien 2003
Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Implantologie über „Training in Forschungsmethoden für die zahnärztliche Implantologie“ Kiel von 07.07.2003 bis 11.07.2003
„Kultivierte Stammzellen zum Kieferaufbau“, Vortrag auf Einladung der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) in Dresden, 2011.